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Archive for November 2023

Mit wenig Mühe könnte ich jetzt Grau als Novemberfarbe ausrufen. Wer mein radelndes Finden von Zeiten zwischen Tiefschwänzen allerdings kennt, weiss, dass ich durchweichendem Nass meist erfolgreich entgehe.

So sehe ich die Welt meist bunt. Wer kennt „Frederick“ nicht?

Vormittags, noch nass vom vorangegangenen Regen – bunte Hainbuchenallee.

Alles schön leer – so lässt sich`s gut radeln.

Kurz vor zu Hause noch durch Ahorn-Gelb … – schade eigentlich, bald kommen die Bläser …

Und nachmittags geht`s nochmal los.

Nun ist der Himmel Farbenproduzent – nicht mehr weit bis Sonnenuntergang.

Ich bin in den Saatlandsdamm abgebogen – verkürze, da absehbar ist, dass südwärts bereits eine Wolkenwand besondere Ausblicke vom Elbdeich verhindert.

Links unten: Irgendwer, irgendwas hat hunderte Nonnengänse aufgescheucht.

Und dann sehe ich ihn vom Brooksdamm, hinter dem Sturmflutsperrwerk Wedeler Au doch, den Sonnenuntergang.

Brooksdamm, Südwestblick – die Sonne ist untergegangen.

Nachglühen …

Über die aufgescheuchten Nonnengänse und Vermutungen über häufigere Störungen wird demnächst berichtet.

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Oha, Panik kommt auf?

Keine Sorge – wir sind immerhin zwei Mikrobiologen im Nebenfach, ich mit zusätzlicher langjähriger Praxis in Sachen Gesundheit und Umwelt. Im Rahmen des früheren Aufgabenbereichs Wasser, Boden, Luft war das Thema „Richtiges Lüften“ – weiss doch jede(r): Querlüften, nicht Kippen!, über etwa die Dauer der Aussentemperatur in Minuten – eine der Hauptvermittlungsaktivitäten der Innenraum-Hygiene, wieder und wieder …

Nein, es handelt sich in unserem Bad nicht um Schwarzen Schimmel – unser Pilz ist eingepackt, ein Geschenk für Vortrag und experimentelles Bach-Restaurieren in Jena.

Versuchsstart – mit „Befreien und Pflegen“ der Pilze (es gibt eine verständliche Anleitung in Skizzen und Erläuterung) am 29. Oktober 2023.

Morgens und abends wird die schmal aufgeschnittene Fläche (wir haben nicht das aufgemalte X geschnitten) besprüht, so feucht gehalten.

(Wann) wird etwas zu sehen sein ? – Spannung greift um sich mit jedem Sprühen …

Tag 5, der 3. November … – Daaaa … in der Ecke, klitzeklein …

… und entlang der Linie, jede Menge!

Tags drauf, morgens …

… und abends – die wachsen ja „wie verrückt“.

Wenn das Wachsen losgeht, soll mehr gesprüht, „schön feucht“ gehalten werden, ohne die Pilze direkt anzusprühen.

Da nutzt der Schnitt – Plastik runterhalten – unter den Pilzen das Substrat benässen, fertig.

Tag 8, am 6. November, …

… ist so etwas wie ein richtiger Pilzwald entstanden.

Schon bei den kleinen Exemplaren zuvor hatten wir erste Nascher (inkl. uns selbst) nicht zurückhalten können.

Jetzt, am 7. November, …

… lohnt das schonmal, erste „richtige“ Pilze roh, dann auch eine größere Menge testweise gebraten, mit Kräutersalz, Bärlauch und Pfeffer gewürzt, zu probieren. – Lecker!

Die Masse …

… wächst …

… und wächst.

„Tag 10“, der 8. November: Wir erklären den Wachstumsversuch für beendet, ernten 390 g.

Ergänzt um die vorherigen, nicht gewogenen „Verluste“, mögen wohl an die 600 g Pilze produziert worden sein.

Braten in der Pfanne, dampfend.

Portionsweise (die zweite angesichts des blauen Set-Zipfel oben rechts ausserhalb des Fotos erahnbar) aufgegessen, mit Genuss!

Danke, ihr Jenaer – das war ringsum und nun auch noch im Nachhinein eine gelungene Veranstaltung!

Zu Ende muss das Vergnügen aber noch nicht sein, schreibt die Gebrauchsanleitung …

So steht nun – andere Seite zugeklebt (wird sich zeigen, ob das richtig war), die sichtbare Seite neu aufgeschnitten, aufgeklappt, angefeuchtet – der Block wieder im Bad.

Resümee: Keine Angst vor Pilz im Bad!

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Gestern war`s …

… da sagte der Blick nach draussen, so ein Radeln von der Geest in die Marsch, vielleicht den Elbdeich erklettern, könnte …

… ganz eindrucksvoll sein.

Breitband, der Elbdeich Fährmannssand voraus – darüber eine Wolkendecke, die Sonne, verdeckt, strahlt … Regen?

Bei Südwest gegen Stärke 5 kam es mir beim „Abstieg“ in die Marsch, gegenan, schon ganz schön lausig vor.

Wanderer, Rad- und Autofahrer kamen mir durchweg entgegen. – Mutterseelenallein?

Anstieg auf die Deichkrone – nein, mutterseelenallein …

(Blick seewärts) … bin ich nicht. Aber völlig menschenleer ist es ringsum.

Blick südwärts – das kann sich doch sehen lassen!

Aber nun is` `s auch gut! – Rückweg!

Meine Mails bestätigen mir, Oktoberbericht von der NABU Vogelstation Wedeler Marsch, dass die Nonnengänse später als gewöhnlich und erst so um 2.500 Exemplare stark bei uns angekommen sind.

Letzter Stopp auf 2/3 Höhe am Geesthang – schicker Weitblick.

Abschiedsblick im Detail – auch wenn man den inneren Schweinehund überwinden oder -listen muss: Es lohnt eigentlich immer …

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In den Beiträgen vom 16. bis 23. Oktober (ggf. über Kalenderfunktion, rechte Spalte, anklicken) hatte ich von meiner Reise nach Jena, insbesondere zu einem gemeinsamen Restaurierungsversuch am Gembdenbach, Saale-, Elbe-Einzugsgebiet, berichtet.

Vor Ort wird die Entwicklung der Kiesgaben interessiert verfolgt. Wie erwartet, hat der Bach ordentlich mit dem Kies gearbeitet – dokumentiert in einem Bericht der Jenaer Bach-Aktiven vom 2. November.

Sehr schön hat der Gembdenbach einen Großteil des Kieses abtransportiert und …

[Dasselbe Foto quer, beschnitten] … an der „richtigen“ Position eine Rausche ausgebildet.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist Grundlage für weitere Verbesserungen.

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Nach Schulauer Hafen und Sturmflutsperrwerk Wedeler Au (s. voriger Beitrag) geht die kleine Runde weiter.

Deichschaf auf der Elbdeichkrone Fährmannssand – ich radele tief binnendeichs auf der Deichverteidigungsstraße.

Mal hochklettern, rübergucken, über`n Deich.

Blick Südost – Deichschafte im Abendlicht (?, spätnachmittags, 16.30 Uhr), Tide-Auwaldrest.

Blick Südsüdost – Vorlandrinderherde, Polizei- / Zollboot gen Hamburger Hafen.

Das wird wohl ein vorgezogener Sonnenuntergang.

Eine Wolkenwand zieht vor die sinkende Sonne.

Da radele ich weiter, komplettiere die Runde in der Wedeler Marsch über den Saatlandsdamm. – Auf der Südwest-Nordost-Achse Broocksdamm leuchtet etwas hinter mir.

Die Wolkendecke ist lückig, die Sonne wieder zu sehen. – Eine Krähe quert den Bildraum.

Da hat sich das Umdrehen ja gelohnt. – Die Krähe hat nicht umgedreht, das Bild quert nun eine andere.

So ist das mit den Tiefs bzw. Tiefschwärmen – man muss hat zeitlich nur dazwischenpassen.

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Wir haben einen der wärmsten Oktober hinter uns (schön nass war der). Große Tieflagen drehen über der Nordsee, Tiefschwärme ziehen von Südwest heran.

Da muss man gut auf das Wetterradar achten – und wird belohnt (gestern Abend zum Beispiel).

Schulauer Hafen, gegen 16.15 Uhr, Blick von der Ostmole über den Hafen und die Westmole.

Zugiger Wind lässt die ca. 10 Grad Lufttemperatur um etliches kälter erscheinen. Üblicher Tipp an der Küste: Die richtige Kleidung wählen!

Blick von der Westmole seewärts, Wellen, Sandstrand in Veränderung.

Und die Sonne strahlt!

Da möchte eine Lachmöwe im Abendlicht posieren.

Moment noch …

… gaaanz kleinen Moment, bitte …

So !

Blick von der Westmole Richtung Hafen Hamburg.

Blick zum Hafenkopf – komisch, von Nahem betrachtet: Die Hotelräume scheinen fertig eingerichtet, die Betten bezogen – ich sehe keine Werbung ? ? ?

Weiter Richtung Sperrwerk Wedeler Au, vorbei am Westende des Sandstrands (Sukzession zugelassen? Wäre ja erstaunlich).

Sperrwerk Wedeler Au, binnendeichs, scharfer Flutstrom – die Pegel zeigen im Nachhinein, da kommt noch ein Meter hinzu (MThw plus).

Blick gen Süden – Goldene Stunde (real: Minuten).

Demnächst folgt die Fortsetzung Richtung Sonnenuntergang, vom Elbdeich Fährmannssand und von der Batavia, unmittelbar vor dem Geesthang.

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Wie im Bericht vom 1. November über das Test-Bekiesen im Krückaupark Elmshorn erwähnt, fand am Folgetag eine Rundreise zu restaurierten Bachstrecken statt. Die neue Mitarbeiterin der NABU SH Landesstelle Wasser (s. S. 9, rechte Spalte der verlinkten pdf-Datei „NABU Schleswig-Holstein, Betrifft: NATUR, Sommer 2023“) wollte sich gern einen Eindruck über Verbesserungmöglichkeiten machen.

Los ging`s im oberen Lauf der Mühlenau, Pinnau-Einzugsgebiet. – An geschützten Lagen fanden wir noch Raureif vor.

Das abfliessende Wasser, immerhin war der Pegel auf mittleres Hochwasser gestiegen, ist dunkel gefärbt, sicherlich durch einen hohen Anteil aus dem Holmmoor, das in den trockenen Monaten gar keinen Zufluss lieferte.

Die eingebrachte Rausche (als Foto-Beispiel für eine Vielzahl) mit seitlichen Kies-Depots wirkt gut. Wie beabsichtigt, hat die Mühlenau Teile der Depots bachab transportiert. Obwohl wir über Mitte Oktober hinaus sind, die Tour fand am 18.10. statt, sind auf dem Kies noch keine Anzeichen von Kieslaicher-Aktivitäten zu sehen.

Blick bachauf – das Gefälle der Rauen Rampe aus Großsteinen kann für weitere Depot-Ergänzungen genutzt werden. So wird die Mühlenau selbst eine naturnahe Kolk-Rauschen-Abfolge schaffen.

Die im Rahmen einer Ausgleich- und Ersatzmaßnahme gepflanzten Schwarzerlen und Flatterulmen stehen auf ihren Profileinengungen sehr gut.

Bachab zeigt ein halb natürlicher, halb Menschen-gebastelter Stau an, dass eine Sohlanhebung z.B. per Kiesrausche(n) möglich wäre.

Am Besten mehrere, um die Höhendifferenz optimal zu nutzen … – Darüber wurde bereits gefachsimpelt – Kiesabladen am nahen Weg, Transport und Einbau durch Schubkarren und Schaufeln z.B. bei Angler-Arbeitsdienst. Das würde hier zusätzlich einen nebendran höher liegenden Altarm wieder ins Bachgeschehen einbeziehen.

Etliche km bachab ist am plattgelegten Gras gut die Abflusshöhe der vorangegangenen Regenperiode zu erkennen.

Wieder einige km weiter, Standort eines früheren Wehrs, ebenfalls zur Großstein-Rauen-Rampe umgebaut – hier befinden wir uns bachauf davon – reichlich Erosions“löcher“ im Ufer, die noch / weiter bekiest werden können.

Auch erkennbar aus dem Foto ist die Ursache für meine Aversion zum Einbau mehr als faustgroßer Steine: Entweder „haben sie einen hohen Dampfdruck, verschwinden binnen Kurzem“ (die werden schlicht geklaut!) oder sie befinden sich in fortwährendem Umbau, von ökologisch Unvorteilhaftem bis hin zu Uferschäden. – Hier werden wir 2024 sicherlich über 2 große Kies-Depots an beiden Ufern sprechen.

Solch Raue Rampe bietet gute Restaurierungsansätze. Wie erwartet hat sie unsere recht große Kiesgabe quantitativ abtransportiert.

Dasselbe, bachauf im Gegenlicht betrachtet.

Bei dem hier im mittleren Lauf noch sinkenden höheren Wasserstand sehen wir größere Kiesablagerung erst ein ganzes Stück bachab.

Wie so manch andere Stelle lassen wir die Mühlenau-Station mit zahlreichen Treibselsammlern aus Zeitgründen aus. Zu Laich- oder Niedrigwasserzeiten bleibt für einen vertiefenden Blick Gelegenheit genug. [Die derzeitige Situation dort habe ich kürzlich hier beschrieben.]

Wir queren zur Krückau, stoppen kurz an der Tide-Pinnau, Hindenburgdamm, Pinneberg. – Vandalen-Müll, Einkaufswagen, Autoreifen, ist an Land zwischendeponiert, zur Abfuhr.

Blick Pinnau bachauf – hier, im strukturlosen Tide-Kanal, muss noch viel geschehen. Die Entenschar ist der Jahreszeit geschuldet, in der mehr Menschen als ohnehin schon unsinnig Wasservögel füttern.

Angekommen am Krückaupark Elmshorn.

Die Großerosionsstelle für Bootseinsatz in die Tide-Krückau liegt im Vergleich zum Vortag, vgl. im obersten Link verknüpften Beitrag, etwas freier – wartet weiter auf eine unserer nächsten Aktionen.

Beispielhaft hier nur der „Kies-verpackte Rohreinlauf“, sieht gut aus – die Krückau fliesst weiter hoch, gespeist aus den überschwemmten Vorländereien bachauf Elmshorns.

Kein Spiegel für das Werbeschild mehr – die Wiese An der Au ist wohl gut zur Hälfte freigefallen (im Vergleich zum Vortag).

Auch die überschwemmte Wiese an der Offenau, weiter Krückau-aufwärts, ist nur noch flach überstaut.

Die Krückau Bullenkuhlen ist bachab der bekiesten Kurve in einer Tieflage ausgeufert, inzwischen wieder im Bett. Pferde nutzen den trockenen Teil der Überschwemmungswiese.

Unser im Schüttwinkel gelegter Kies ist im oberen Bereich bereits sichtbar.

Wir hoffen, dass aufkommende Erlen das per Kiesschüttungen zwischengeschützte Ufer dauerhaft halten werden [wenn sie denn dürfen].

Der Gang der Turbulenzen zeigt die nun wirksame Entlastung des Ufers.

Die Zeit vergeht, wir fahren zum Treffpunkt zurück, 2 Stopps am Wegesrand „gehen noch“.

Dunkles Wasser – wie an der Mühlenau-Startposition – auch an der Bilsbek. Das Himmelmoor, langzeitig ohne Abfluss, liefert wieder Schwarzwasser ins „Weisswasser“ des Moränenbachs Bilsbek.

Das Bekiesen hat sich auch über den Hochwasserabfluss bewährt. Der gewählte Abstand im scharfen Schuss bachab der Brücke zum darüber liegenden Pegel ist hinreichend gewählt. Die Kiesrauschen stören die Messungen nicht.

Letzter Stopp am Bek, Hasloh. Das Hochwasser hat, wie beabsichtigt, die großen auf dem Pfeifenbring-Absturz platzierten Kiesmengen abtransportiert.

Hier im obersten Bereich des Mühlenau-Einzugsgebiets ist bereits erkennbar, wie gering – bis hin zur Sommertrockenheit – der Abfluss des Beks im Mittel ist.

Sehr schön halten die Kiesrauschen und Einengungen das Wasser bachab. – So war das beabsichtigt, ein gutes Beispiel für Begriffe wie „Schwamm-„Stadt oder -Landschaft.

Wir beenden die Rundfahrt, werden uns zu passender Situation unter anderem an nicht angesehene Bäche wie im Borsteler Wohld, Kummerfelder Gehege, den Ohrtbrooksgraben, die Ekholter Au, vielleicht auch Bäche im Kreis Segeberg = Stör- und Alster-Einzugsgebiet, begeben.

Bis dahin fliesst sicher noch viel Wasser die Elbe runter (so hoffen wir).

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Gerade berichten die Statistiker, dass der Oktober 2023 hier im Norden die 3-fache Regenmenge im Vergleich zum Durchschnitt brachte.

In den Fliessgewässern bedeutete dies im Peak immerhin eine Abflussmenge des mittleren Hochwassers.

„Himmelsteiche“ wie der Pferdetümpel in Wedel sind zu kleinen Seen geworden – mit z.T. bisher ungesehenen Geschwistern ringsum.

Beim Blick über die Elbe, Schulauer Hafen, Wedel, gab es zum Monatsende Richtung Sonnenuntergang untrügliche Anzeichen auf das Nahen von Halloween.

In einem späteren Foto südwärts von der Batavia Richtung Mündung Wedeler Au in die Elbe … – schwarzer Punkt oben?

Ein Seeadler entfleucht aus dem Foto.

Auch das Wolkenbild tags drauf war besonders.

Nun haben wir Halloween gut überstanden. Die Schminke ist längst abgewaschen, Verkleidungen, Spinnennetze, Feuertöpfe in der Nachbarschaft sind eingewintert.

Mein Weg führt, kurzer Blick in die Düpenau, nach Pinneberg, Umfeld Regio-Klinik.

Querung der Nienhöfener / Datumer Straße über die Düpenau.

Über mir trompeten „Vögel des Glücks“.

Blick von der Brücke bachauf – steiler, erodierender Prallhang, gefährdete Eiche auf der Böschungskante. – Da könnte man auch …

Die Abflusssituation mit ca. 30 cm über Mittelwasser zieht mich an die Mühlenau in Pinneberg, mal wieder nach unserer 4er Doppelanordnung Treibselsammler gucken.

Angang …

Mühlenau, Blick bachab – ja, es fliesst weiter hoch ab.

Fernblick bachauf – Herbstfarben. Die HuSt-Positionen sind gekennzeichnet durch Wechsel vom überbreiten, spiegelnden Abfluss auf turbulentes Geschehen, über die Treibselsammler hinweg sowie randlich. „Der Spiegel wird gebrochen“ – bereits oberflächlich sichtbares Kennzeichen lebendiger Fliessgewässer.

Detail, 3 Doppel-HuSt, („Doppel“ `= links und rechts).

Detail brückennah, Überfluss-Turbulenz in Form von Vortices, randlich (links, Bach-mittig) turbulentes Umströmen.

Abends in Wedel, im Gegenlicht – fast wie eine Nach-Halloween-Sonne …

Zu Hause angekommen, stellt sich eine andere, belichtete Realität dar: Feldahorn-Gelb prägt die Situation, vorn wie hinten.

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Parallel zum „Großen Schütten“ (vgl. voriger Beitrag) wurden kleinere Schwachstellen per Greifer bekiest, der Restkies des erleichterten Lkw dann rückwärts in mögliche Schüttstellen platziert.

Je nach Ankunft der beiden Lkw fand das an derselben oder an wechselnden Stellen statt.

Punktuelle Schwachstelle, eine von mehreren.

Kleinere Schüttstelle in lückigem Baumsaum.

Diese potentielle kleinere Schüttstelle bekiesten wir nicht, da der Busch zwischendrin, offensichtlich von Strömungen unberührt, ruhig stand.

Wir werden die Stelle weiter beobachten.

Der Greifer lässt sich je nach Örtlichkeit gut platzieren.

Wie anderswo war es erstaunlich, wie viel Kies jeweils „geschluckt“ wurde, bevor sich ein Schüttkegel aufbaute.

Greifereinsatz für gezielten Baumschutz an der kleineren Schüttstelle.

Greifereinsatz zum Baumerhalt.

Zwischenstand.

Und weiter geht`s.

Klar zum Schütten.

Passt.

Für eine kleine Schaufel ist immer Platz …

Und nochmal …

Die beiden Sättel sind ziemlich weggearbeitet. – Mittagspause – ich verabschiede mich.

Blick von einer westlich liegenden, langen baumfreien Strecke auf die Erlenkurve.

An jedem neuen Ort wird wieder neu gelernt – beide Sättel Kies wurden für die Weg-gefährdenden Lücken im Erlenbestand benötigt. – Möge es nützen!

Als dreidimensionaler Lebensraum für Wirbellose, verschönt von den flottierenden Erlenwurzeln nebendran, dient die Kiesgabe allemal.

Ich komme an der Bootseinsatzstelle der Elsa-Brändström-Schule vorbei. Diese extreme Erosionssituation soll selbstverständlich auch entschärft werden – …

… unter Beachten der Niederschlagswassereinleitung nebendran.

Beim gegenwärtig ablaufenden Hochwasser blubbt es hier ordentlich, unregelmäßig.

Sowohl bachauf wie bachab der bekiesten Kurve warten eine Vielzahl Altbäume auf  Schutz vor Ort. Darüber wird im Hinblick auf das weitere Vorgehen zu sprechen sein – wäre doch schade, wenn sie dem Krückaupark vorzeitig verlorengingen.

Schön aufgeräumt – der Restkies wird nachmittags an geeigneter Stelle eingebaut werden.

Ich fahre ein Stück bachauf, das Umfeld ansehen.

Elmshorn hat – wie Pinneberg mit den Pinnauwiesen – ordentlich Glück. Es stehen Überschwemmungsflächen für Hochwässer zur Verfügung, hier: An der Au.

Man beachte den „farbigen (Werbe-)Balken“, Original und Spiegelung.

Nicht weit entfernt: Weidevieh auf überschwemmter Weide.

Ein Teil des Überschwemmungsgebiets der Offenau – nahe zur Mündung in die Krückau.

Tags drauf findet eine Gewässerrundfahrt zu restaurierten Strecken im Kreis PI statt. Soviel vorweg: Da ist das Hochwasser ein wenig abgelaufen, Restaurierungskiese sind zu erkennen. Demnächst mehr dazu, hier im Blog.

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