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Archive for 16. Juli 2023

Unsere dritte und letzte Stelle. Die Gerste ist geerntet, das Gelände gut befahrbar – freie Fahrt zum Bach.

Alle bereit …

Hinter steiler Kante verbirgt sich das überbreite, übertiefe Profil der Mühlenau.

Immerhin wird der Bachlauf hier von begleitender Baumkulisse beschattet – enorme Hilfe angesichts ansonsten vorherrschenden Fehlens der natürlichen / naturnahen Situation und der Verschärfung durch den Klimawandel.

Die Sohle ist strukturlos, bewegter Sand charakterisiert die Wüstenei.

Angesichts dieser extremen Verhältnisse schütten wir per Dumper direkt am diesseitigen Ufer in den Bach.

Langsam anschütten, ist das Gerät richtig positioniert?

Und ab geht`s.

Da liegt eine ganze Menge Kies, fast verschwindend angesichts der nicht vorhandenen Struktur zwischen Niedrig- über Mittel- zum Hochwasserprofil. Diese Übertiefe und Überbreite ist schon etwas „Besonderes“.

Der Bagger versucht, per Wurf das andere Ufer zu erreichen.

Das klappt man so gerade, reicht aber, Uferschutz auch am anderen Ufer anzulegen und eine Sohlgleite, Rausche, zu formen.

Handlungsbedarf am letzten Punkt für heute – das sieht ja noch verheerender aus, als an der ersten Stelle.

Übertiefe und Überbreite sind immer rela-tief, hier besonders.

Alles Material wird wieder direkt geschüttet.

Letztes Material, letzte Schüttung.

Abfahrt – beide Dumper haben ihren Auftrag gut erledigt.

Alles drin! ? – Das ist mengenmäßig nicht zu schätzen, verschwindet angesichts lokaler Besonderheit. Es dürfte sich um ca. 14 t Kies handeln.

Der Bagger in Aktion, „schmeissend“ – Kunst am Bach, „springender Kies“.

Hilft nix – zu breit! Es entsteht so etwas wie eine langgezogene Insel.

Da hilft  erstmal nur eins.

Ich zeige dem Kies, was eine Harke ist.

Hilfsweise schiebe ich am oberen und unteren „Insel“ende reichlich Kies ins Ufer, so dass keine Umströmung stattfindet. Die Fläche zum Kiesdepot ergänze ich mit Material von dort. Auch hier liegt nun eine Rausche.

Im Gehen gucke ich noch das vorige Werk ein Stück bachab an, rauscht prima.

Ja, das liegt alles gut, kann so bleiben. Gelegentliche Kontrolle wird ggf. erforderliche Anpassungen zeigen.

Das war`s für diesmal – besten Dank an alle Beteiligten! – Angesichts des Handlungsbedarfs ringsum sind weitere 3 Sättel Kies bereits bestellt.

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