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Archive for 15. Juli 2023

Die Strecke im vorigen Beitrag, Spielkies für Niedrigwasserprofil sowie für Raue Rampen in Mühlenau und Nebenbach Bek, haben wir verlassen, das Weitere des Tages besprochen.

Wir starten vom Hof – hier einer der beiden Trecker mit vollbeladenem Dumper.

Angekommen – ich bin Erster! – Schicker Platz im Grünen.

Keine Ruhe vergönnt! – Wenig später …

… alle da!

Ortsansässige bleiben liegen, kümmern sich nicht um die Neuankömmlinge auf der Wiese. – Das Gatter haben wir selbstverständlich hinter uns zugemacht.

Wir stehen unter Luftüberwachung.

Gekonntes Platzieren des Kies – hier steht ein Pegel. Der Bachquerschnitt ist durch Ufererosion überbreit geworden, gefährdet den Zaun der Nutzfläche und verändert die Pegeldaten.

Nebenprodukt der Kieszugabe ist der Schutz von Uferbäumen. Eine dritte Baggerschaufel wird noch bachauf gelegt.

Platzwechsel, neue Aufgabe etwas bachauf.

Diese alte Raue Rampe hatten wir vor ca. 5 Jahren mit Kiesflanken (zum Spielen für den Bach) und 3 Rauschen versehen.

Die Flanken der Rausche wollen wir beidseitig mit neuem Kies beschicken.

Eine Teilmenge des Dumpers wurde vom Bagger diesseits und jenseits an den Flanken platziert. Den Rest schüttet der Dumper diesseits, von wo …

… der Bagger weiter beide Uferseiten beschickt.

Die beiden gezeigten Punkte „haben wir mal so mitgenommen“. Der Hauptgrund:

Älteres Foto, vom anderen Ufer bachauf aufgenommen – die nun anstehende Rausche hat sich durch Meerforellenaktivitäten beim Laichen plus Hochwasserentwicklung stark verändert. Sie verlor – rechts zu sehen – die Schutzwange des linken Ufers, trifft nun direkt auf ungeschützten Boden.

Damit ist das angrenzende Nutzland unmittelbar gefährdet. Die Gewässerunterhaltung muss „reparieren“.

Da passt was rein – erstmal einen ganzen Dumper schütten …

Batschschsch …

Ein weiterer Dumper wird geschüttet, der Bagger hat das Material aus Bachmitte Richtung diesseitiges Ufer entnommen, Uferschutz stehen lassen und die diesseitige Kieswange der Rausche wieder hergestellt.

Das Positionieren erfolgte so, dass die Kolk-Rausche-Abfolge wieder mittig liegt, die Ufer geschützt sind. [Die Trübung trügt, ist schnell vorbei. Wir verarbeiten immer gewaschenen Kies.]

Die Besiedler des Kieses sowie die Laichfische können kommen …

Da wir schonmal hier sind, legen wir noch bachauf zwei neue Rauschen an.

Geübtes Vorgehen: Halbe Schaufel diesseits platzieren, zweite Hälfte „rüber schmeissen“.

Zwei diesseits, 2 drüben …

Mit je 3en ist`s hier genug, 2 weitere Schaufeln werden in der Fläche dazwischen verteilt.

In gleicher Weise wird eine weitere Rausche bachauf angelegt.

Der neue Lebensraum wird auch von Libellen geschätzt, hier ein Männchen der Prachtlibelle Calopteryx splendens.

Genug für hier.

Abfahrt.

Eine dritte, letzte Stelle wartet.

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