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Archive for 27. August 2019

Wir radeln von Stade Schwinge-ab- und Elbe-aufwärts Richtung Anleger Lühe – solche Strecken in praller Sonne nur mit Hut.

Nach der begeisternden Hinfahrt nach Stade mit der Liinsand wollen wir für die Rückfahrt die Lühe-Schulau-Fähre nutzen.

Und immer schön das Schild beachten (falls man denn die dazu gehörige Route gewählt hat).

Rechts von uns liegt das Alte Land mit seinen Obstplantagen. Gerade werden nach und nach die Apfelsorten erntefähig.

Nicht immer ist die Straße frei.

Auwaldreste zeigen an, dass wir die Elbe erreicht haben.

Äpfel binnendeichs – sieht nach guter Ernte aus.

Wir queren den Deich – auf (und ab) ins Deichvorland.

Zügig geht`s voran, die Hochspannung-Elbequerung kommt in Sicht.

Weisser Sand – Erinnerung an früher flussbegleitende Dünen (heute noch in Namen zu finden, z.B. Wittenberg(e)(en)).

Höhe Lühesand, Schafe auf der Deichkrone.

Die Lühesander Binnenelbe bei Tideniedrigwasser – Sinnbild für die Probleme der heutigen Elbe-Ökologie.

Absinken des Tideniedrigwassers durch die bisherigen Elbvertiefungen und zunehmende Verschlickung von Nebengewässern – das sind nur zwei der Auffälligkeiten der jüngeren Jahrzehnte. Gemeinsam sorgen beide Effekte dafür, dass die wichtigen Flachwassergebiete für die Entwicklung z.B. von Jungfischen sowie als Rückzugsgebiet bei Sauerstoffproblemen im Elbe-Schifffahrtskanal auf ein Minimum geschrumpft sind (vgl. blau gekennzeichnete Breite). Hier wäre von den Verantwortlichen endlich für Abhilfe zu sorgen.

Tief schneiden sich Priele in das überbreit entstehende Watt. Von der Lühesander Nebenelbe bleibt nur der Fahrwasserstreifen.

Und weiter geht`s, vorbei an Zwetschen im Deichvorland – die brauchen noch ein Weilchen.

Wir sind fast am Ziel, Leuchtfeuer Lühe-Mündung in Sicht.

Neugier hat mich auf die Deichkrone gebracht. Eine Jungmöwe lässt sich nicht beeindrucken, geht nur ein wenig zur Seite.

Blick über die Elbe zum Fährmannssander Süßwasserwatt – ja, da sind sie noch, der Havarist auf der Buhne und das Polizeiboot Afrikahöft.

Blick Richtung Hamburg – kein Großschiff weit und breit.

So langsam wird es Zeit, die Lühe-Schulau-Fähre zu besteigen. Die Elbefahrt nach Wedel folgt demnächst.

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