
Wir radeln das kurze Stück von Stadersand nach Stade. Gehölze bieten gelegentlich willkommenen Schatten.
Die Mehrzahl der Liinsand-Nutzer nutzt einen Bus. Wir müssen leider der Straße folgen, da die Klappbrücke über die Schwinge – hochgestellt – streikt und wir die Nebenstrecke nicht erreichen.

Hier säumen Kopfweiden den Weg, erinnernd an alte Nutzungen wie Korbflechten, Fassreifen herstellen.

Stemmtor am Baumhaus, Ebbe – ablaufend Wasser, auch die Schwinge weist nur geringen Abfluss aus, verlässt als Pieselbächlein die Stadt.

Trocken fallende Uferwände erinnern mit mit grüngoldbraun leuchtenden Kieselalgen und „gut Schlick“ an – lange her – „miene Stromtied“.

Blick Schwinge-aufwärts in die Altstadt, vorbei am Schwedenspeicher (das Baumhaus links, nicht auf dem Foto).

Auch wir geniessen draussen Essen (die Speisekarte bietet für wohl alle etwas) und Trinken (irgendwie ist das Hausbier „Gertrude Rot“ aus meinem Glas schon verschwunden).
Aus dem Foto ist erahnbar, als – gelegentlicher, bewusster – Fleischesser liebe ich auch Haxe. Hier Haxe quer, auf der Speisekarte „Holzfällersteak“ genannt – lecker, meine Empfehlung.

Nach kleinem Stadtbummel gehen wir – an der Löwen-Apotheke vorbei – Richtung Kanonen-Bastion, gleich neben der Tourist-Information, zurück.

Schwinge-Überfallwehr neben dem Baumhaus (mit „Baum“ sperrte man früher die Hafeneinfahrt) – recht peinlich, dass die Kreisstadt mit Wasserbehörde noch immer nicht die Durchgängigkeit der Schwinge für aquatische Wanderorganismen herstellen konnte.

Blick zurück – wir radeln Richtung Lühe-Mündung, um dort die Lühe-Schulau-Fähre nach Wedel zu besteigen.
Der Bericht dazu folgt demnächst.









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