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Archive for 20. August 2019

Ja, es hat geregnet. Was hier am Nachmittag des 15. August ganz ordentlich erschien, hat sich in Gewässern aber so gut wie nicht wiedergefunden.

Segen hat der Regen trotzdem gebracht. Mindestens die obere Bodenschicht wurde ordentlich benetzt. Und dann ging es ja in der Nacht zum 18. August noch einmal stundenlang zur Sache. Sehr schön, da ging kein Sturzregen runter, sondern ein schicker Landregen regnete so vor sich hin. Der Pegel Mühlenau, Rellingen, zeigt zwar keinen beeindruckenden Wasseranstieg, aber doch eine über den ganzen Tag gehende Abflusserhöhung, die am Folgetag langsam abklang. Immerhin, in diesen unseren Zeiten!

Der Regen hat der Vegetation gut getan, selbst die nur noch in halber Blätterpracht hier ringsum stehenden Mehlbeeren (krasser sommerlicher Blattfall als Notreaktion auf die Trockenheit) scheinen sich erholt zu haben.

Für alle hat es nicht gereicht. Dieser noch kleine Baum in der Nachbarschaft wird wohl nicht wieder austreiben (alles ist trocken, keine Rotvariante).

Nun hat aber eine spätsommerliche Schönwetterperiode eingesetzt. Aus diesem Busch- und Baumgemisch an der Mündung der Wedeler Au in die Elbe singen munter Starenhorden.

Suchbild – klitzeklein sitzen etliche im trockenen Busch frei. Massen halten sich im beblätterten Dreidimensionalen im Verborgenen auf.

Idyll – Vor dem Hamburger Yachthafen (die Reihen lichten sich, Ferien-Bootsfahrer sind offenbar schon abgezogen).

Wenn die Elbe nicht menschengemacht so krank wäre, könnte man sich noch mehr dran freuen!

Da kommt die Lühe-Schulau-Fähre im Gegenlicht. 2018 haben wir sie oft genutzt.

Da kommt doch so eine Idee … – Wir stechen in See (pardon, diese Küstenüberheblichkeit, in die Elbe)!

Richtung Lühe zieht die Fähre vorbei.

Hab` ich ihn doch erwischt! Seeadler hoch oben im Blau, von Hanskalbsand die Elbe querend Richtung Fährmannssand.

Den Farben nach handelt es sich um ein Alttier.

Lühe-Anleger fast erreicht – Seehafen-mäßig geht zur Zeit aber gar nichts auf der gesamten einsehbaren, viele Kilometer langen Elbestrecke.

Heimweg per Rad – Reifende Vogelbeeren querab der Wedeler Au-Mündung in die Elbe (das Ufo im Blau ist eine Rauchschwalbe, bitte einfach glauben).

Schnell ist unser Plan online am PC umgesetzt. – Ganz sooo schnell geht das Ganze aber dann doch nicht: die Fahrrad-Reservierung muss noch per Telefon erfolgen. Danach erst macht der online-Kartenkauf für den Menschen am Rad Sinn. Wir gehen am Freitag um 11.40 Uhr an Bord der Liinsand, Abfahrt Fischereihafen Altona 10.45 Uhr, und erreichen Stadersand 12.20 Uhr.

Die Wettervorhersage bleibt hoffentlich, gutes Wetter, Wind aus Süd – so werden wir die kurze Radtour bis Stade mittags mit einem schicken Essen und einem kleinen Stadtbummel krönen.

Anschliessend, vorausgesetzt der Wind dreht nicht, haben wir prima Voraussetzungen, nach längerer Strecke per Rad in Lühe die Lühe-Schulau-Fähre gegen 16 oder 17.10 Uhr zu besteigen.

Wie`s wirklich wird / war, folgt demnächst hier.

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