Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 29. November 2018

„Dry to the bones“, so nennen Forellen- und Lachs-Angler z.B. in Wales, England und Schottland  den Zustand ihrer meist unmittelbar Regen-abhängigen Gewässer in niederschlagsarmen Perioden. Die Steine und Felsspitzen gucken raus. Kaum noch Wasser fliesst.

Bei uns, wo uns über Jahrzehnte der Begriff „Wasserüberschussgebiet“ eingebläut wurde, werden Bäche und Flüsse meist durch im Grundwasser gespeicherten Regen das ganze Jahr über beschickt – zwar mit Hoch- über Mittel- bis Niedrigwasser. Aber „dry to the bones“?

2018 konnten wir es nun erleben. Seit April zeigen die Pegel durchgängig extremes Niedrigwasser an.

Am vielleicht letzten „schönen“ Tag war ich gestern an der Mühlenau, Pinnau-, Elbe-Einzugsgebiet, unterwegs. Es steht an, dass Grundwasserentnahmen stärker überprüft werden. Anderswo haben Landkreise bereits im Sommer begonnen, illegale Direktentnahmen systematisch ausfindig zu machen und abzustellen.

„Dry to the bones“, Bönningstedt.

„Dry to the bones“, Ellerbek. Sieht fast so aus, als hätten uns „die alten“ Wasserbauer hier „LandArt“ hinterlassen wollen …

Dieser schöne Tag war bei pfeifendem Ostwind bei angesagten knapp über Null Grad wind-chillig und, ebenfalls angesagt, als  Minus 8 Grad empfindbar.

Wäre da nicht die Sonne gewesen …

Na ja, jetzt regnet es ja endlich. Hoffentlich finden die Wanderfische auf dem Weg zu ihren Laichplätzen genug Wasser unter dem Kiel.

Zu den Niedrigwassereindrücken folgen demnächst ein paar Strömungsbilder, Längs- und Querprofileindrücke.

Read Full Post »