Im LWL-Naturkundemuseum, Münster, habe ich die Sonderausstellung Gehirn schnell begangen und mich auf anderes konzentriert. Zunächst ging es zu den Prairie- und Plainsindianern, eine Dauerausstellung, die wohl im Januar 2019 enden wird. Hier wird gut komprimiert die Geschichte der Besiedlung Amerikas dargestellt mit der Entwicklung der indianischen Völker, ihr Wandel und ihre Tradition. Die folgenreiche „Entdeckung“ Amerikas durch Europa dauert bis heute an. Mögen die jüngsten Wahlen zum Repräsentantenhaus ein Zeichen sein, dass sich die Bevölkerung in ihrer bunten Zusammensetzung ihrer Bedeutung und Macht bewusst wird – leider befördert das Mehrheitswahlrecht bislang Weiss-Schwarz-Konfrontation statt Buntes. Zum Glück bestätigen wie generell Ausnahmen die Regel.
Vergleichbares über den Wisent findet sich gerade im Tagesspiegel. Ich drücke der Wisent-Welt-Wittgenstein die Daumen!
Genau so informativ stellt sich die Dauerausstellung „Vom Kommen und Gehen – Westfälische Artenvielfalt im Wandel“ dar. Der zweite Teil der Überschrift ist sicherlich der Örtlichkeit geschuldet, die ausgesprochen interessant vermittelten Inhalte stehen aber für unsere hiesige gesamte (Nach-)Eiszeitwelt.
Das sieht in meiner Foto-Auswahl jetzt sehr nach „Ausgestopftem“ aus. Meine Auswahl täuscht. Eine Vielzahl unterschiedlich vermittelter Informationen ist es wert, länger zu verweilen. Auch zum Thema Gewässer gibt es fachlich und didaktisch sehr schön aufgebaute Dioramen. Nicht zuletzt ein kurzer Film von AugenBlick Naturfilm mit der Äsche als Beispiel notwendigen und erfolgreichen Fliessgewässerschutzes zog mich in seinen Bann.
Alles, was die unterschiedlichen Ausstellungen beschreiben, entwickelte sich vor dem Hintergrund tiefgreifender Veränderungen unseres Planeten. Die bunte Sandkiste bietet die Möglichkeit, selbst zu schaufeln. Nebendran werkelte ein Schaufel-Team, das wohl gar nicht verstanden hatte, was da eigentlich geboten wird. Man sprach immer von „Guck mal, jetzt habe ich viel mehr Blau …“ – Dass da wahre Gebirge und Ozeane vor uns liegen, nicht erkannt? – Ich habe mir vorgenommen, das Gebirge mit einem Kratersee auszustatten.
Tja, und dann waren da noch …

Die Saurier – Begeisterung bei Kleinen und Großen! Freudige Begrüssung durch einen auf dem Weg zum Vogel befindlichen Saurier.
Um mit der Zeit zu gehen, habe ich noch an einem PC-Frage-Antwort-Spiel teilgenommen (Dino-Quiz – Nächste Frage – „Yeah, das war richtig.“). Begeistert verlasse ich das Museum.














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