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Archive for 12. November 2018

Bei kurzer Zwischen-Episode in Wedel, SH, tutet es im Nebel.

Mal runter in die Marsch radeln – Nonnengänse weiden ruhig zwischen Weidevieh.

Ganz schön neblig hinterm Elbedeich.

Zwar tutet es weiter gelegentlich, aber über der Elbe hat sich der Nebel bereits etwas gelichtet.

Nachmittags, Nonnengänse ziehen über unser Haus.

In der Marsch erinnert mich ein Hase an „die Hase“. Da muss ich hin.

Tags drauf in der S-Bahn Richtung Hamburg-Altona. So bunt und dicht belaubt sehe ich den Feldahorn diesen Herbst sicher kaum wieder.

Irgendwo bei Bremen (?) habe ich den Sonnenuntergang verpasst.

Die Hase, die nach NW Richtung Ems fliesst, hatte mich nach Osnabrück gezogen.

Ein vielfältiges Programm der Tagung Lebendige Bäche und Flüsse erwartete ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tags drauf im Kreishaus des Landkreises Osnabrück, innerhalb der Stadtgrenzen Osnabrück.

Wer begrüßt denn da die Besucher des Kreishauses?

Ah ja, so`n Dicker mit gelben Zähnen.

Holzspezialist anscheinend, nicht verwechseln mit dem Nutria.

Daher nochmal vollständig präsentiert, mit „Kelle“, dem Biberschwanz.

Die Tagung war hervorragend organisiert vom Verein zur Revitalisierung der Haseauen e.V. – interessante Diskussionen nach den Vorträgen und in den Pausen.

Bei all dem Sitzen drinnen ist „ein Bisschen Aussen“ ganz schön – Kunst am Kreishaus.

Und sowas wie Natur bzw. Folge von Gesundheitstechnik: auf dem Schild steht „Dornenstein aus dem Gradierwerk Bad Rothenfelde“.

Schnell ist der Tag verflogen. Etwas früher trete ich die Rückreise an.

Das ist aber auch ein verrückter November – es folgt noch eine Vortrags- und Arbeitsreise nach Münster. Später einmal mehr davon.

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Das liest sich kompliziert in der Überschrift. Dabei beschreibt es lediglich, dass mein Aufenthalt in Korbach mit den beschriebenen Erlebnissen an Edersee und -fluss sowie der bunten Radtour den Rahmen setzte für den eigentlichen Auslöser meiner Reise. Der war die Einladung der Regionalgeschäftsstelle Süd im Verband Hessischer Fischer, organisiert zusammen mit der Regionalgeschäftsstelle Nord, die einluden nach Alsfeld-Eudorf. Ein interessantes Programm ( Herbstseminar 2018 ) begleitete meinen Vortrag mit dem launigen Titel „Strukturverbesserung an Bächen und kleinen Flüssen – Ein Nordhesse im norddeutschen Tiefland berichtet aus seiner Biologen-Erfahrung.“. Wer dazu Inhaltliches kennenlernen möchte, findet Detail-Inhalte hier bei geschickter Suche im Blog, vor allem aber auf meiner Homepage Salmonidenfreund.

Aber erstmal musste ich hinkommen. Das wurde schlank mit familiärem Leih-Pkw ermöglicht (Dank und Gruß!).

Sonnenaufgang in Korbach, das sieht vielversprechend aus.

Wasser in Oberflächenspannung auf dem Terrassentisch? – Ja, aber in EIS-Form.

Also: vorsichtig bzw. noch aufmerksamer fahren als ohnehin!

Nebel in den Tälern.

Die Sonne kommt durch.

Subventions-Agrarsteppe auch auf dieser Strecke – am Ende des vorigen Artikels habe ich dazu etwas gewünscht.

Kurz vor Alsfeld-Eudorf, weite Talaue der Schwalm.

Das Veranstaltungslokal „Zur Schmiede“.

Erstmal gucke ich mir den Dorfbach an.

„An der Welzbach“ – über solchen Sprachgebrauch war ich im vorigen Artikel bereits gestolpert.

Wobei mir der Sprachgebrauch ganz geläufig ist, komme ich doch aus Korbach „An der Kuhbach“ (Ja, es gibt solch Straßenbezeichnung tatsächlich).

Bachschicksal in Beton.

Hier wäre anderes zu wünschen, der Welzbach hat gutes Gefälle.

Der Weg Richtung Mündung in die Schwalm ist kurz – ein Rohr zum Schluss.

Da hat jemand dem Welzbach einen Sekt (wohl nur das Leergut) gegönnt.

Die Schwalm, aufwärts der Brücke leicht eingestaut.

Aber ab der Brücke ganz vielversprechend, turbulent mit Wasserstern.

So ein kleines Bisschen variabel sieht der Welzbach kurz vor der Mündung immerhin aus.

Ich habe noch Zeit, möchte den Dorfbach weiter aufwärts kennen lernen.

Eine Einheimische beobachtet mich aufmerksam.

Im Detail zwischen Beton zeigt sich Kiesgrund, Blätter halten sich kurz, bevor sie weiter driften.

Ein wenig Variabilität im Beton-Korsett.

Grüne Ministrukturen.

Und wieder eine Kies-Partie und Blätter.

Sortierung durch Wasser – „saubere“ Eichel-Lage auf Kiesgrund kurz vor Dorfende.

Bachauf vom Ortsrand kommt der Welzbach kurz als Wiesenbach, weiter oben darf er naturnaher Waldbach sein.

Das wäre ein schicker Forellenlaichbach, wäre da nicht der Beton …

Nun aber fix zum Veranstaltungsort.

Vor dem Queren der B 254 noch ein Blick unter die Brücke. Ja, der Welzbach würde Verbesserungen danken.

Begeistert höre ich die anderen Vorträge über Tauchen und Naturschutz, die Einschätzung von bakteriellen Themen am Wasser sowie über aktuelle Gewässerschäden aus Sicht des Verbandsjuristen.

Nicht weit entfernt, im Einzugsgebiet der Nidda, waren derweil fleissige Kräfte dabei, Kies und Strömungslenker in die Wetter einzubauen. Sehr lobenswert!

Die Rückfahrt durch die hessische Landschaft gelang. Der Abend endet in Korbach, farbig, wie der Morgen begann.

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