
Hier ist der See schon lange nicht mehr, die freie Flussaue ist dicht mit Stauden und Gräsern bewachsen.

Wer diese großflächigen Rauschen sieht und hört, kann verstehen, dass die Eder früher der Hauptlaichfluss des Weser-Lachses war.

Weiter abwärts: die Aseler Brücke, Teil des Edersee-Atlantis. Weisse Punkte = Schwanenboot und Höckerschwäne.
Den Höckerschwänen gefallen die Pool-Strecken dieses Jahr besonders gut. Durch die intensive Lichteinstrahlung und die auf weiten Strecken frei gewaschene Flusssohle haben sich dichte Bestände an Wasserpflanzen gebildet. Die dienen nun als willkommene Nahrung in der Herbst-/Winterzeit.
P.S: Es handelt sich wohl um die Meldeneule – und zwar in zweiter unvollständiger Generation. In diesem Fall gilt wohl „Pech gehabt“, mit Verpuppen zur Überwinterung im Boden ist dann Schluss. Das Ansteigen des Sees wird zum Ertrinken führen. Vielleicht buddelt ein Brassen die Puppe aus und freut sich.

Kaum zu glauben, aber: ich angele tatsächlich! Der Spinner-Drilling scheint mit unzulässigen Ködern ergänzt: Algen für Veganer, rote Zuckmückenlarven für Fleischfresser.
Im Ernst: Algen und rote Zuckmückenlarve (mehrmals hintereinander) habe ich beim Spinnen „gefangen“.

Der eine und andere kleine Hecht greift sich meinen großen Spinner. Etliche folgen ihm bis nahe ans Ufer.
Ein etwa gleich großer wie 2017 kommt nicht an Land – solch Exemplar von 65-70 cm attackiert zweimal … wohl das Stahlvorfach statt den Spinner … – Glück gehabt, Fisch. Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr wieder.

Kleine Gruppen Gänsesäger flogen vorbei, später kommen etliche Schwärme mit bis zu über 100 Kranichen über das Edertal.









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