Aussitzen, blockieren, nicht weiter entwickeln, nicht handeln – all das charakterisiert deutsche Umweltpolitik, die sich aus den vergangenen 20 Jahren fortsetzt.
Umwelt und Gesundheit scheinen bei deutschen Politikern vollständig verloren gegangen zu sein – jedenfalls bei den Regierungsparteien.
Auch weiter wird es einen Bodenschutz nicht geben. Bei der engen Verwobenheit der Gewässernetze mit exzessiv übernutztem Boden ist damit auch der Gewässerschutz hintangestellt. – Wundern wir uns, dass es mit dem Meeresschutz nach Jahrzehnten des Redens nicht voran kommt ? !
Aktuell gilt „Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist keine Haltung zum EU-Bodenschutz festgeschrieben.“ – Zitat.

Was im oberen Gewässereinzugsgebiet geschieht, setzt sich fort. Harte Gewässerunterhaltung in übernutzter Umgebung – Fachlichkeit und Recht greifen in der Praxis nicht.

Angesichts der Übersubventionierung der Landwirtschaft, z.B. über das Erneuerbare-Energie-Gesetz, ist so viel Geld in der Fläche, dass Neudränagen flächig spriessen. – Und wieder ergiesst sich durch neu gestörten Bodenwasserhaushalt massiv Eisenocker z.B. in Forellenlaichbäche.
(Aber macht wohl nichts, die sind ja ohnehin zerstört, vgl. vorhergehendes Foto)
Im Schwächen von Gesundheits- und Umweltrecht dagegen scheint man sich keine Fesseln anlegen zu wollen, so sollen z.B. Sportgroßveranstaltungen von lästigen Fesseln bis in die Nacht befreit werden.
Andere Ansagen, z.B. zum Bahnlärm, werden lokal vor Ort konterkariert.
Reiches Land – armes Land.

Hallo Ludwig
Vielleicht müsste man nach intensiven Regenfällen Satellitenbilder studieren. Mich haben jene aus Grossbritannien von George Monbiot vom Guardian beeindruckt: breiter Streifen von braunem Wasser an der Küste, siehe
Muddying the Waters
http://www.monbiot.com/2014/02/17/muddying-the-waters/
oder
BBC: Moore schützen vor Überschwemmungen
Restoring bogs ‚could cut flooding‘
http://www.bbc.com/news/science-environment-26466653
Wir zahlen immer doppelt: Zuerst für das Schädigen, dann für die Behebung der Schäden, sofern man dies überhaupt in Betracht zieht.
Grüsse aus der Schweiz, wo Pestizid-Cocktails in den Flüssen Sorge bereiten…
https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=52205
Heidi
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