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Archive for 8. September 2020

Gestern war also der Tag, an dem die Peking, eine 1911 nach Bau in Hamburg als Viermast-Frachtsegler gestartete „Stahlbark“, nach Hamburg zurückkehren sollte. Zuvor war sie, verrottet als Museumsschiff in New York, von Aktiven aufgekauft worden. Sie wird als Teil des maritimen Erbes angesehen, wurde mit Bundesmitteln überführt und „aufgearbeitet“ – Ziel der (letzten ?) Reise war nun das Hafenmuseum Hamburg, Hansahafen.

Da wollten wir einen Blick über den Deich riskieren.

Morgens passierte der russische Dreimaster Shtandart Fährmannssand gen Nordsee.

Wie marinetraffic später zeigte, war das keine Fahrt, um mit der Peking abends im Hamburger Hafen einzulaufen. Statt dessen wurde Helgoland angesteuert.

Das gestrige Geschehen um die Peking wurde vom NDR dokumentiert inkl. Zeitplan, der uns Küsten-Touristen lenkte. Für interessierte, daheim Bleibende eignete sich ein Livestream. Ab 15.30 Uhr startete die Peking, von Schleppern gezogen, mit auflaufendem Wasser nach Pause in Twielenfleth. Frühmorgens hatte sie die Werft am Unterlauf der Stör verlassen.

Wir radelten also nach Hetlingen.

Auf dem Elbe-Hauptdeich, Hetlingen – da muss ja was los sein!?

Die Rinder hinter dem Deich lässt das Geschehen kalt.

Etwas seitlich lichten sich die Reihen – Platz für uns. Die Blicke gehen Hamburg-wärts – kommen wir zu spät?

Da ist sie ja, die Peking!

Bereits hier sind zahlreiche Begleitschiffe mit von der Partie.

Auch Passagierschiffe sind dabei.

Neben privaten Segel- und Motorschiffen fahren etliche Museumsschiffe mit, hier der Ausstellungsfrachter Bleichen, 85 m.

Aus Hamburg zieht dem Convoy der Containerfrachter Cap San Nicolas, 333 m, entgegen – seewärts. Bei auflaufend Wasser liegt das Fährmannssander Süßwasserwatt noch weitgehend frei.

Man begegnet sich.

Auch zwei Graugänse wollen sehen, was elbseitig des Deichs los ist.

Wir radeln Richtung Fährmannssand.

Graugänse dicht an der Deichverteidigungsstraße weichen uns etwas aus.

Die sich dichter am Deich aufhalten, lassen sich nicht stören.

Nicht nur auf dem Wasser und dem Boden, auch in der Luft ist was los.

Die Schafe – wie die Rinder – lassen sich davon nicht beeindrucken.

Sieh an, die Peking, kurz bevor sie, vorbei am Yachthafen Wedel (dem „Hamburger Yachthafen“), hinterm Horizont verschwindet.

Jenseits des Priels im Süßwasserwatt ist hinten das Feuerschiff Elbe 3, 41 m, zu erahnen.

Richtung seeseitigem Horizont verschwindet die Cap San Nicolas entlang des Schifffahrtskanals jenseits des Süßwasserwatts.

Ein Greifvogel patroulliert entlang der Wasser- / Landgrenze.

Nahrung gibt es hier …

Wir radeln durch die Marsch Richtung Wedel, auf der Geest.

Schaf mit eifrig pickendem Starenschwarm. Die Zeit der beeindruckenden Künstflüge der Stare hat begonnen.

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